6 Comments

  1. Ja, ja, ja!!!! Das sag' ich jetzt genauso dreimal hintereinander!
    Es hat wirklich so etwas Ursprüngliches, wenn man in der Natur essbare Dinge sammelt.
    Wie gesagt, mit Pilzen kenne ich mich nicht aus, aber mittlerweile kenne ich u. a. ganz viele Pflanzen, die wild wachsen und die man in der Küche verwenden kann. Je nach Jahreszeit gibt's dann frischen Brennesselspinat, fruchtigen Hagebuttenessig, Birnenmarmelde, Schlehenlikör und was weiss ich nicht alles! Giersch, Vogelmiere, Kleiner Wiesenknopf für den Salat … Bärlauch hab' ich mir einen großen Vorrat in Öl eingelegt. (Wenn man einmal Bärlauch-Pesto gegessen hat, kommt gekaufte Ware überhaupt nicht mehr in Frage!)
    … oh, habe ich so viel als Kommentar geschrieben! Sollte ich besser mal ein Posting drauß machen!!! 😉
    Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag, Heike

    • Liebe Heike,
      ich glaube, wir sollten unbedingt mal Rezepte tauschen! Bei Giersch, Vogelmiere oder dem Kleinen Wiesenknopf hast du mir definitv etwas voraus! :))) Da bin ich nämlich total unwissend – von Bärlauch hingegen kann auch ich im Frühjahr nicht genug bekommen :)))) … Hach, die Natur als Lebensmittellieferant ist doch fantastisch!
      Liebe Grüße auch an Dich und genieße diesen tollen Sonntag!
      Mariola

  2. Anonym

    Salut Madame,
    meine Oma hat die klein geschnittenen Pilze immer auf dünnem Küchengarn auf gefädelt und dann zum trockenen an den Ofen gehängt, so trocknen sie schön schnell und gleichmäßig. Ich mach das heut noch ähnlich, nur hängen meine Pilzgirlanden über der Heizung auf…
    Ich hatte schon Besucher die dachten es handelt sich um Dekopilze aus Pappmachee. Und als ich dann erklärte es seinen gesammelte Pilze zum essen, kam eher eine Antwort wie: "Das es Leute gibt die sowas heute noch machen, man kann doch Pilze im Laden kaufen und die sind so schön sauber….blablabla". Aber es geht doch grade ums selber machen/sammeln!!! Und warum sollte ich Laden Geld für etwas ausgeben was ich auch in der Natur sammeln kann und meine Kinder lernen auch noch was dabei und die Ganze Familie ist an der frischen Luft…
    Ich befürchte fast so geht altes Wissen nach und nach verlohren, aber schön das es doch noch Menschen gibt, die ähnlich denken wie ich 😀

    • Hallo :)))
      ja, das kenne ich!! Meine Oma und meine Mama machen das heute auch noch so. Ich habe das Auffädeln sogar noch letztes Jahr gemacht. Dieses Jahr aber hatte ich die Pilze schon zurechtgeschnitten und auf einem Brett liegen lassen, um sie später aufzufädeln. Dann kam irgendwie eins zum anderen, das Brett samt Pilzen landete auf der Heizung und ich musste feststellen, dass es auch so ganz gut funktioniert :))). Der Vorteil dabei ist, dass man das Abfädeln nicht mehr machen muss. Bei mir war das immer so, dass ein ziemliches Faden-Durcheinander entstand oder die trockenen Pilze den Faden nicht mehr so richtig hergeben wollten … Trotzdem sind diese Pilzketten ein wunderschöner Anblick und ich liebe es, wenn es beim Trocknen überall in der Wohnung nach leckerem Waldpilz riecht :))))

      Ich finde übrigens auch, dass es sehr wertvoll ist, das Wissen an die jüngere Generation weiterzugeben. Es erdet ungemein, macht glücklich und man freut sich einfach mehr über das Essen.

      Viele liebe Grüße!

  3. Liebe Mariola,

    auch bei mir werden Kindheitserinnerungen war …
    Oft sind wir früher in die Pilze gegangen …
    Das Jagdfieber hat mich dabei erwischt … wie stolz war ich, wenn mein Körbchen voll war.

    Genau so gerne habe ich Blaubeeren und Himbeeren gesammelt.

    Ein wunderschöner Post … der bestimmt sehr lecker geschmeckt hat 😉

    Herzliche Grüße
    Jutta

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