Die TOLLE FRAUEN-Kolumne stellt sich vor: Heute im Interview mit Britta Flaitz

Herbst

Es gibt schon tolle Frauen auf der Welt! Diese Tatsache und der Umstand, dass ich innerhalb kürzester Zeit so viele von Euch kennenlernen durfte, hat mich dazu bewogen, eine Blog-Kolumne ins Leben zu rufen, die sich exakt mit diesem Thema beschäftigt! Was mich vor allen Dingen an solchen tollen Frauen interessiert und fasziniert, ist ihre positive Einstellung zum Leben und der Mut ihren eigenen Weg zu gehen. Sie wirken inspirierend auf andere und zeigen einem auf, wie gut das Leben außerhalb von Sicherheit gebenden Durchschnittswerten und -erwartungen funktionieren kann. Es sind gereifte Persönlichkeiten, die Höhen und Tiefen durchschritten haben, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen und heute ganz genau wissen wer sie sind und was sie wollen.
Herbst
Herbst
Eine solche Frau ist zum Beispiel Britta Flaitz. Sie lebt lieber ungewöhnlich, dafür aber intensiv mit zwei Firmen, zwei kleinen Kindern, einem Mann und allem was dazu gehört. Sie betreibt regelmäßig ein Blog und nimmt das Leben einfach so, wie es kommt! Wollt Ihr auch diese sympathische Frau kennenlernen und erfahren, wie sie zu all ihren Ideen gekommen ist und wie sie ihr durch und durch aktives Leben so meistert? Dann los!

Liebe Britta,

Du bist eine vielbeschäftigte Frau, betreibst zwei Firmen und einen
Blog, hast zwei süße Kids, die Dir eine Menge an Aufmerksamkeit abverlangen
werden, einen Mann, einen Haushalt, Garten … . Wie bringst Du das alles unter
einen Hut?
Manchmal
sehr gut und manchmal gar nicht :) Ich
werfe morgens meine Bälle hoch und hoffe, dass nicht gerade der runter fällt,
der am meisten Schaden anrichten könnte. Spaß beiseite, ich glaube es ist auch
eine Frage des Wollens und der Disziplin. Ich brauchte schon immer eine Aufgabe
neben dem Kinderthema. Es gab Zeiten, da war ich mit den Kindern regelmäßig
beim Arzt oder im Krankenhaus und hatte das Gefühl, dass es nie aufhören wird. Wahrlich
keine einfache Zeit, aber wenn man lernt loszulassen und bestimmte Dinge nicht
zu erzwingen, ist das sehr hilfreich und weniger nervenaufreibend.  
Wolltest Du schon immer auf eigenen Füßen stehen oder hattest Du nach
dem Schulabschluss erstmal andere Vorstellungen vom Leben?
Nachdem
ich im Sprachurlaub in England eine Italienerin kennengelernt und mit ihr viel
unternommen hatte, stand für mich fest, dass ich nach der Schule erst einmal
ins Ausland gehen werde. Das Lernen wollte ich nach dem Abi erst einmal etwas
zur Seite schieben. Ich war als Au Pair in Rom und habe dort sehr viel vom „wahren
Leben“ lernen dürfen. Die Sprachen, das Land, wie es ist in einer Familie zu
leben, weit weg von der eigenen Familie und und und. Ich habe noch heute
Kontakt zu meiner Au Pair-Familie und denke sehr gerne an die Zeit zurück.
Meinen Eltern war es natürlich wichtig, dass ich einen Ausbildungsplatz hatte
bevor ich nach Italien ging. Ich wollte Reiseverkehrskauffrau bei der TUI
lernen, da die Plätze sehr begrenzt sind und meine Bewerbung kurz vor knapp
eintraf, entschied ich mich dann für eine Ausbildung im Hotel Interconti. Zur
TUI bin ich dann aber später noch nach meinem BWL-Studium gekommen. Die Zeit
dort als Brand Managerin war sehr lehrreich und erlebnisreich.
Gab es ein Ereignis in Deinem Leben, das den Schritt
in die Selbständigkeit begünstigt hat?
 
Ja, den gab es wirklich.
Ich hatte einen Job in Salzburg und war dort nicht wirklich zufrieden, spielte
mit dem Gedanken, meine eigene kleine Agentur brand & event zu
gründen. Durch Zufall kam ich als Freelancerin zu einer Agentur, die mich für
ein Jahr auf ein Projekt setze. Für 2-3 Tage in der Woche. Parallel konnte ich
meine Selbständigkeit aufbauen und Kunden gewinnen. Das war, auch von der
finanziellen Seite her gesehen, eine Einstiegs-Erleichterung.
Du hast neben Deinen Kindern und der Eventagentur
innerhalb kürzester Zeit zwei weiteren Babys das Leben geschenkt: Deinem Blog
zwergalarm und Deinem Fashionlabel Pippa&Jean. Wie kam es dazu?
 
Zunächst sollte ich sicher erwähnen, dass die Agenturarbeit derzeit sehr
reduziert ist. Aufgrund eines erneuten Umzuges habe ich mich entschlossen, den
Fokus auf den Blog zwergalarm zu
legen. Im Jahre 2008, kurz nach der Geburt unserer Tochter, habe ich den Blog unter zwergalarm.blog.de gestartet. Mich hat einfach damals das neue Thema Bloggen gereizt.
Durch meine Agenturarbeit hatte ich nicht viel Zeit dafür und im
Nachherein betrachtet, war die Zeit auch noch nicht reif dafür. Manche
Dinge müssen sich erst entwickeln … Anfang diesen Jahres war es
dann soweit, das Bauchgefühl hat gestimmt! Ich wollte eine Plattform
haben, die viele Themen für Familien abdeckt, sympathisch ist, dem Zeitgeist
etwas voraus und auf jeden Fall bodenständig. Ich habe mir ein Team zusammengestellt,
die Seite gerelauncht und gestartet, obwohl ich der Meinung war, dass noch
lange nicht alles perfekt sei. Aber man sagte mir: „Blogs sind wie Kinder, sie
muss man auf die Straße schicken, damit sie lernen können“. Und ich lerne
täglich dazu – einfach grandios! zwergalarm soll Müttern oder Familien helfen,
das Leben nicht allzu schwer zu nehmen. Mit den vielen unterschiedlichen
Rubriken versuchen wir alle relevanten Themen abzudecken. Zu
Pippa&Jean kam
ich über eine langjährige Freundin aus Salzburg. Ich wollte ihr schon absagen,
aber irgendetwas in mir sagte, dass ich es versuchen sollte. Also habe ich ganz
spontan zugesagt, mein Shop ist bereits online und die ersten Schmuckparties sind
gefeiert, es läuft gut an. PIPPA&JEAN ist eine Social Selling Community,
die modebegeisterten Frauen den Schritt in die Selbständigkeit ermöglicht. Als Style Coach präsentiert man Schmuck,
Accessoires und andere Lifestyle-Produkte in einer persönlichen Online-Boutique
und auf Style Partys. PIPPA&JEAN kümmert sich um den Rest – vom Einkauf
über die Lagerhaltung und die Abrechnung bis hin zur Lieferung. Ziel von
Pippa&Jean ist es, mehr als 100.000 Frauen in eine erfolgreiche Selbständigkeit
zu begleiten.
Was würdest Du Frauen raten, die sich gern beruflich verändern wollen,
sich diesen Schritt aber nicht trauen?
Ich bin
ein Bauchmensch und treffe Entscheidungen auch manchmal ganz spontan. Da bleibt
es nicht aus, dass ich auch mal eine Fehlentscheidung treffe. Aber eine
Entscheidung zu treffen ist sicherlich immer noch besser, als sie ewig vor sich
herzuschieben. Ich habe aus meinen Fehlern viel gelernt und würde jede Frau
ermutigen, das zu tun, was „ihr Herz berührt“.  Denn ich bin der festen Überzeugung, dass man
seinen Job richtig gut macht, wenn man Spaß daran hat und dahinter steht. Der
Erfolg wird sich dann über kurz oder lang einstellen! Es gibt genügend Coaches
oder auch Kinesiologen, die einem in so einer schweren Entscheidungsphase
helfen können. Wenn man bereit ist Hilfe anzunehmen, kann man viel erreichen.
Und jetzt in einem Wort –
Lieber:
Sekt oder Selters? Sekt
Süß oder deftig? Das weiß
man bei mir nie genau!
Strümpfe oder Socken?
Weder noch, am liebsten barfuß
Nachteule oder früher
Vogel?
Nachteule
citylife oder countryside? Wenn möglich: Beides
Liebe Britta, vielen Dank für das Interview! 
Herbst
Übrigens! Dieses tolle Armband stammt aus Brittas neuer Shop-Kollektion! Es handelt sich hierbei um das Megan Bracelet in der Farbe yellow. Gerade jetzt im Herbst ist es ein perfekter Blickfang, der die intensiven Naturfarben einfängt und die warme Herbststimmung widerspiegelt. Als Herbstkind bin ich ganz verliebt in dieses schöne Accessoire und trage es gern in Kombination zu einem herbstlich-legeren Outfit.
Herbst
Genießt diese wunderschöne Herbstzeit!
Herbst

P. S. Die süßen Filz-Eicheln könnt ihr hier bei der talentierten Kerstin erwerben :)

2 Comments

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *